Studio Krüger

Rechtliches

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Für Innenarchitektur- und Planungsleistungen gegenüber Unternehmen (B2B).

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche Verträge zwischen Studio Krüger Raumkonzept, Inhaberin Ulrike Krüger (nachfolgend „Auftragnehmerin") und Auftraggebenden, die Unternehmer im Sinne von § 14 BGB sind. Abweichende Bedingungen der Auftraggebenden werden nicht anerkannt, sofern ihrer Geltung nicht ausdrücklich schriftlich zugestimmt wird.

§ 2 Vertragsgegenstand

Gegenstand des Vertrags ist die Erbringung von Innenarchitektur-, Beratungs- und Planungsleistungen gemäß individuellem Angebot. Soweit Leistungsphasen der HOAI vereinbart werden, gelten die dort definierten Inhalte als Leistungsumfang.

§ 3 Honorar

Das Honorar richtet sich nach dem individuellen Angebot. Für HOAI-Leistungen erfolgt die Abrechnung auf Basis der jeweils gültigen Honorarordnung für Architekten und Ingenieure. Reisekosten und Auslagen werden gesondert ausgewiesen. Alle Beträge verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer.

§ 4 Zahlungsbedingungen

Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ab Zugang ohne Abzug zur Zahlung fällig. Bei mehrmonatigen Projekten erfolgt Abrechnung in Teilbeträgen nach Leistungsfortschritt. Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugsregelungen.

§ 5 Mitwirkungspflichten

Die Auftraggebenden stellen alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Unterlagen und Zugänge rechtzeitig und vollständig zur Verfügung und benennen verbindliche Ansprechpartner.

§ 6 Urheber- und Nutzungsrechte

Sämtliche von der Auftragnehmerin erstellten Pläne, Visualisierungen, Konzepte und Entwürfe sind urheberrechtlich geschützt. Die Auftraggebenden erhalten mit vollständiger Zahlung des Honorars das einfache, nicht übertragbare Nutzungsrecht für das jeweilige Projekt. Änderungen, Wiederverwendung oder Veröffentlichung bedürfen der schriftlichen Zustimmung. Die Auftragnehmerin behält sich das Recht vor, das Projekt zu Referenzzwecken zu dokumentieren und zu veröffentlichen.

§ 7 Haftung

Die Auftragnehmerin haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Im Übrigen ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Die Berufshaftpflichtversicherung deckt Vermögensschäden im branchenüblichen Rahmen ab.

§ 8 Vertraulichkeit

Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen Informationen vertraulich zu behandeln und nur für Zwecke des Projekts zu verwenden. Diese Pflicht besteht über das Vertragsende hinaus.

§ 9 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist – soweit gesetzlich zulässig – der Sitz der Auftragnehmerin. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

Diese AGB sind eine Vorlage für B2B-Projekte und ersetzen keine individuelle Rechtsberatung. Vor Verwendung anwaltlich prüfen und an die tatsächlichen Leistungs- und Vertragsmodelle anpassen.